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Podiumsdiskussion "Soldat oder Zivi?"
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Europas Außenpolitik auf dem Prüfstand
Alleingänge wie die des französischen Präsidenten Sarkozy im Atomdeal
mit Libyen oder Polens Haltung zum geplanten US-Raketenabwehrsystems in
Osteuropa zeigen es deutlich: Die europäischen Regierungen gehen im
Zweifelsfall ihre nationalen Wege, ohne Rücksicht auf Europa. Die EU
ist nach wie vor auf der Suche nach einer gemeinsamen Außenpolitik zu
ihren europäischen Nachbarn, den Anrainerstaaten am Mittelmeer,
asiatischen Mächten und den USA.
In dieser Selbstfindungsphase wird gerade im Gegensatz zu den USA gern
von der Zivilmacht Europa gesprochen. Nur: Was genau bedeutet das? Wie
zivil ist die EU in der internationalen Politik und wie zivil darf sie
sein? Ist ihr multilateraler Ansatz ein Zeichen von Schwäche oder die
Folge politischer Einsichten, gewonnen aus kollektiven, europäischen
Erfahrungen?
Diese Fragen wurden am 30. Oktober 2007 um 19 Uhr in der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland in Berlin diskutiert. Auf dem Podium saßen Hans-Martin Tillack
(stern-Korrespondent und Co-Autor des Buches "Raumschiff Brüssel"), Prof. Dr. Tanja A. Börzel
(Leiterin der Arbeitsstelle für Europäische Integration an der FU Berlin) und Elisabeth Schroedter (Mitglied des Europäischen Parlaments, Bündnis 90/Die Grünen). Die Podiumsdiskussion wurde von Jugend bewegt Europa in Kooperation mit Journal 360° durchgeführt.
Bericht über die Podiumsdiskussion "Soldat oder Zivi?"
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Letzte Aktualisierung: 15.11.2007 |